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Internetangebot der Gedenkstätte Buchenwald geschändet

Ministerpräsidentin Lieberknecht bezeichnet Schändung der Buchenwald-Internetseiten als einen schamlosen Anschlag auf die Demokratie
Ministerpräsidentin Lieberknecht bezeichnet Schändung der Buchenwald-Internetseiten als einen schamlosen Anschlag auf die Demokratie

Das Internetangebot der Gedenkstätte Buchenwald wurde am 28. Juli durch einen Hackerangriff geschändet. Nach Angaben der Gedenkstätte wurden die Internetseiten der Gedenkstätte Mittelbau-Dora komplett gelöscht, andere Seiten im Internetangebot mit nazistischen und rassistischen Parolen manipuliert. Das Internetangebot der Gedenkstätte Buchenwald steht gegenwärtig nicht im vollen Umfang zur Verfügung.

Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hat die Schändung des Internetangebots der Gedenkstätte Buchenwald als einen heimtückischen Angriff auf die Gedenkkultur an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft verurteilt. „Die Verunglimpfung der Opfer des Konzentrationslagers Buchenwald durch einen Angriff über das Internet und das Überschreiben von Internetseiten der Gedenkstätte Buchenwald mit nazistischen und rassistischen Parolen ist schamlos und ein Akt der Menschenverachtung. Diese Attacke ist eine Herausforderung an alle demokratischen Kräfte und unser demokratisches Selbstverständnis. Sie ist zugleich ein Angriff auf die Demokratie, dem wir mit aller Entschiedenheit entgegentreten müssen", sagte die Ministerpräsidentin.