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Das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie ist bestrebt, die Innovationskraft und somit die Technologieintensität der Thüringer Wirtschaft weiter zu steigern. Eine wichtige Aufgabe ist es, den Zugang der kleinen und mittleren Unternehmen zu Wissen und Technologie zu erhöhen.
Das leistungsfähige Netz aus Forschungs- und Technologieeinrichtungen in Thüringen soll erhalten und bedarfsgerecht ausgebaut werden. Die Arbeit der Forschungseinrichtungen soll noch besser am Bedarf der Unternehmen ausgerichtet werden.
Zu der modernen Forschungs- und Technologieinfrastruktur in Thüringen gehören
Hochschulen (in Zuständigkeit des Thüringer Wissenschaftsministeriums),
außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
(in Zuständigkeit des Thüringer Wissenschaftsministeriums),
wirtschaftsnahe Forschungs- und Dienstleistungseinrichtungen,
Technologie- und Gründerzentren / Applikationszentren sowie
Förderinstitutionen.
Bau und Betrieb von Infrastruktureinrichtungen werden durch die
Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), die
Ernst-Abbe-Stiftung und die
Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen sowie durch die
Betreibergesellschaft für Applikations- und Technologiezentren (BATT) unterstützt.
Die STIFT errichtete in den Jahren 2000 - 2002 das Applikationszentrum Ilmenau (APZ) - welches seit Anfang des Jahres 2011 von der
TU Ilmenau genutzt wird - und das Anwendungszentrum Mikrosystemtechnik Erfurt (AZM). Hinzu kommt das
BioInstrumentezentrum (BIZ) in Jena der Ernst-Abbe-Stiftung. Darüber hinaus ist die STIFT Eigentümerin des
KinderMedienZentrums (MAGZ) in Erfurt und des
Centrums für Intelligentes Bauen in Weimar (CIB.Weimar).
Von Bedeutung für Thüringen ist insbesondere das Technologiedreieck Erfurt-Jena-Ilmenau mit großem technologischen Potenzial und ausgewiesener Leistungsfähigkeit.