Freistaat Thüringen Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit

Inhalt

Wir über uns

Das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit besteht
aus dem Leitungsbereich (Ministerbüro) und fünf Abteilungen.

 Darüber hinaus sind

Entsprechend dieser Aufgabenstruktur gliedert sich das Ministerium in eine Zentralabteilung, vier Fachabteilungen, die Beauftragten und den Leitungsbereich. Derzeit gliedern sich die Abteilungen in 26 Referate.

Das Ministerium hat rund 284 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Geschichte

Im Herbst 1990 nach den ersten Landtagswahlen seit der Wiedergründung des Freistaats Thüringen wurde diese oberste Landesbehörde unter dem Namen „Thüringer Ministerium für Soziales und Gesundheit“ errichtet. Erster Minister wurde der Arbeitsmediziner Dr. Hans Henning Axthelm (CDU). Staatssekretär wurde zunächst Dr. Ansgar Kessler. Danach übernahm Heinz Friedrich Benner dieses Amt. Staatssekretär Heinz Friedrich Benner war maßgeblich an der Schaffung einer Auszeichnung für ehrenamtliche soziale Arbeit der Thüringer Rose beteiligt. Als neuer Sozialminister wurde im September 1992 der Humanmediziner Dr. Frank-Michael Pietzsch (CDU) berufen.

In dieser ersten Wahlperiode wurden die rechtlichen Grundlagen der Thüringer Sozial- und Gesundheitspolitik geschaffen. Beispiele sind das Thüringer Kindertagesstättengesetz , das Thüringer Sportfördergesetz und viele andere Gesetze und Vorschriften, die bis heute gelten.

Nach den Wahlen zur zweiten Wahlperiode des Thüringer Landtags im Herbst 1994 wurde die Regierung von einer „großen Koalition“ aus CDU und SPD gebildet. Sozialministerin wurde die Weimarer Architektin Irene Ellenberger (SPD), Staatssekretär wurde Dr. Klaus Theo Schröder. Beide amtierten bis 1999.

Nach den dritten Landtagswahlen, bei denen die CDU die absolute Mehrheit der Stimmen errang, übernahm erneut Dr. Frank-Michael Pietzsch die Leitung des Ministeriums, der im Zuge der Kabinettsumbildung Anfang Juni 2003 durch Dr. Klaus Zeh, den vormaligen Thüringer Finanzminister und Landesgeschäftsführer der CDU, abgelöst wurde. An die Stelle von Staatssekretär Heinz-Günter Maaßen, der aus persönlichen Gründen in den einstweiligen Ruhestand ging, trat ab 1. Oktober 2003 Heinz Friedrich Benner, der diese Position bereits während der ersten Legislaturperiode innegehabt hatte.

Der bisherige Ministeriumsname wurde 1999 in „Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit“ erweitert. Dadurch kam erstmals zum Ausdruck, dass die Familienpolitik einen Schwerpunkt der Arbeit dieser Landesbehörde darstellt.

Im Rahmen der Wahlen zum vierten Thüringer Landtag im Juni 2004 konnte Ministerpräsident Dieter Althaus erneut die absolute Mehrheit verteidigen und wurde vom Thüringer Landtag in diesem Amt bestätigt. Er berief Dr. Klaus Zeh erneut zum Thüringer Minister für Soziales, Familie und Gesundheit. Neuer Staatssekretär wurde Stephan Illert, der dieses Amt bisher im Thüringer Finanzministerium bekleidete. Der bisherige Staatssekretär Heinz F. Benner schied aus Altersgründen aus.

Aufgrund einer Regierungsumbildung im Mai 2008 wurde der bisherige Sozialminister Dr. Klaus Zeh zum neuen Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie zum Chef der Staatskanzlei berufen. Als neue Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit wurde Christine Lieberknecht am 8. Mai 2008 vor dem Thüringer Landtag vereidigt.

Nach den Landtagswahlen im Herbst 2009 wurde eine Koalition aus CDU und SPD gebildet. Die Abgeordneten des Thüringer Landtags wählten am 30. Oktober 2009 die bisherige Sozialministerin Christine Lieberknecht zur Ministerpräsidentin des Freistaats Thüringen. Sie ernannte die Greizer Landtagsabgeordnete Heike Taubert (SPD) zur Sozialministerin. Zum Staatssekretär wurde Dr. Hartmut Schubert ernannt.

Eingangsbereich des Ministeriums