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Mit der „Thüringer Rose“ wurden in diesem Jahr 12 ehrenamtliche Helfer für ihr soziales Engagement geehrt. Erstmals wurde eine Auszeichnung postum vergeben. Sozialminister Dr. Klaus Zeh (CDU) empfing die Preisträger am 19. November, dem Tag der Heiligen Elisabeth, auf der Wartburg bei Eisenach. Die Auszeichnung wurde in diesem Jahr zum elften Mal verliehen.
Die Plakette Thüringer Rose erinnert an das „Rosenwunder“ der Heiligen Elisabeth. Die ungarische Königstochter soll im 13. Jahrhundert als Frau des Landgrafen täglich unterhalb der Wartburg Lebensmittel an Bedürftige verteilt haben. Missgünstige Hilflinge warfen ihr daher Verschwendung vor. Der Sage nach verwandelte sich das Brot in ihrem Korb bei einer Kontrolle in Rosen. Nach dem Tod ihres Mannes wurde sie von der Burg verstoßen, half aber weiter Armen und Kranken.
Auch im Jahr 2004 soll diese Auszeichnung verliehen werden. Vorschläge dazu können von Stadtverwaltungen, Wohlfahrtsorganisationen, Kirchen, anderen Institutionen und Organisationen oder Einzelpersonen eingereicht werden. Ein formloses Schreiben mit Namen, Anschrift und einer Begründung muss spätestens bis zum 30. Juni eines Jahres im Thüringer Sozialministerium vorliegen. Ausgezeichnet werden können Personen, die sich jahrzehntelang in der ehrenamtlichen Sozialarbeit für andere Menschen engagiert haben. Die Entscheidung wird von einer Jury getroffen. Die Auszeichnung findet jeweils am 19. November auf der Wartburg statt.