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des Thüringer Ministers für Soziales, Familie und Gesundheit
Dr. Klaus Zeh
anlässlich der Verleihung der Thüringer Rose 2005
am Samstag, 19. November 2005 um 15.00 Uhr
in Eisenach, Wartburg
Sperrfrist: Beginn der Rede!
Es gilt das gesprochene Wort.
Herzlich willkommen auf der Wartburg zur Verleihung der "Thüringer Rose"! Zur heutigen Veranstaltung darf ich zahlreiche Ehrengäste begrüßen:
Ohne sie namentlich zu nennen, darf ich außerdem herzlich willkommen heißen:
Einleitung
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
liebe Gäste,
wir ehren am heutigen Tag der heiligen Elisabeth Menschen, die sich durch freiwilliges soziales Engagement überdurchschnittliche Verdienste erworben haben - in diesem Jahr bereits zum dreizehnten Mal.
Die 13 gilt ja gemeinhin als Unglückszahl. Für die heutige Veranstaltung trifft das aber ganz und gar nicht zu. Im Gegenteil: Sie, die Preisträgerinnen und Preisträger, sind echte Glücksfälle für Thüringen. Ohne Menschen wie Sie wäre unser Land ärmer.
Hinzu kommt, dass es heute nicht etwa auch 13 Ausgezeichnete gibt, sondern 11. Ausgewählt wurden sie aus insgesamt 70 Vorschlägen. Das ist eine erhebliche Anzahl. Sie belegt, dass sich viele Menschen in Thüringen für ihre Nächsten einsetzen.
Die heilige Elisabeth ist in dieser Hinsicht ein Vorbild. Sie lebte vor rund 700 Jahren. Und trotzdem erinnern wir uns noch heute an sie. Warum? Weil sie auf ganz außergewöhnliche Weise für ihre Mitmenschen da war.
Elisabeth hat sich für ihre Nächsten, für Arme, Kranke, Schwache geradezu aufgeopfert. Zu Lebzeiten ist ihr das nicht immer gedankt worden. Sie musste auch Enttäuschungen hinnehmen. Zum Beispiel die Ablehnung durch ihre fürstlichen Verwandten, die hier auf der Wartburg residierten.
Und doch besitzt Elisabeth bis heute einen Platz im Herzen vieler Menschen, die durch ihre Geschichte angerührt werden und die sich aufgefordert fühlen, es ihr gleichzutun. Sie, verehrte Preisträgerinnen und Preisträger, tun es ihr auch gleich, ob bewusst oder unbewusst. Und genau wie Elisabeth erwerben Sie sich damit einen Platz in den Herzen der Menschen, denen Sie helfen.
Die Thüringer Rose, die Sie heute erhalten, ist eine Anerkennung der Thüringer Landesregierung für Ihr Engagement. Es ist eine Auszeichnung, die nicht viele erhalten. Sie ist begehrt und geachtet. Die Geschichte der Thüringer Rose ist eine Erfolgsgeschichte. Sowohl die Freude der Ausgezeichneten als auch das Medienecho belegen das. Ich bin froh, dass wir diese Erfolgsgeschichte auch 2005 fortschreiben können.
Die Dichterin Marie von Ebner-Eschenbach hat gesagt: "Wenn jeder dem anderen helfen wollte, wäre allen geholfen." Die Thüringer Rose soll dazu beitragen, diesen Geist der Mitmenschlichkeit in unserer Gesellschaft zu verbreiten.
Ich freue mich besonders, dass Sie, Frau Landtagspräsidentin, dieses Anliegen durch Ihre Teilnahme unterstützen. Ich darf Ihnen das Wort übergeben!