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Wegen der Bedeutung der Sportanlagensituation für die Entwicklung von Spiel, Sport und Bewegung in unserer Gesellschaft hatte die Sportministerkonferenz der Länder im Dezember 1998 vereinbart, mit Stichtag 1. Juli 2000 bundesweit eine koordinierte Länderstatistik über Sportanlagen durchzuführen. Die Ergebnisse der bundesweiten Sportstättenerfassung werden in der Broschüre „Sportstätten in Thüringen“ dargestellt.
Aufgrund der Verbreitung und Bedeutung wurden in der Thüringer Sportstätten-statistik 2000, über die Statistik der Länder hinaus, zusätzlich Schieß-, Kegelsport-, Wintersport und Reitsportanlagen erfasst.
Sportstätten in Thüringen - zum Download
Der vorliegende Datenbestand ist eine gute Basis, um ein Bild der Sportstättenlandschaft des Freistaats Thüringen zu zeichnen.
Die nächste bundesweite Erhebung ist für das Jahr 2010 geplant.
Da die Gemeinden und Sportvereine die hohen Investitionskosten für ein bedarfsgerechtes und qualifiziertes Sportstättenangebot in der Regel nicht in vollem Umfang aus eigenen Mitteln finanzieren können, bedarf der Bau dieser Anlagen einer angemessenen staatlichen Förderung.
Der Sportstättenbau war und ist somit eine gemeinsame Aufgabe der Sportorganisationen, der Gemeinden, der Landkreise, des Landes und des Bundes. Der Bund beteiligte sich bisher nur an der Hochleistungssportstättenförderung und im geringen Maße im Rahmen des Goldenen Planes Ost.