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Wir freuen uns alle auf die Sommerzeit. Das verspricht in der Regel Sonnenschein, Badevergnügen und für viele Menschen auch Urlaubszeit. Wenn die Sonne scheint, hebt sich unsere Stimmung. Das ist auch gut für unseren Körper. Anhaltend hochsommerliche Temperaturen können aber auch unseren Körper belasten: Flüssigkeitsmangel kann auftreten. Bestehende Krankheiten können sich verschlimmern. Hitzekrämpfe und Hitzschläge sind möglich. Lesen sie im weiteren Verlauf, was sie bei anhaltender Sommerhitze beachten sollten.
Was ist eine Hitzeperiode?
Wenn an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Maximaltemperatur höher als 30°C ist, beginnt eine Hitzperiode. Diese dauert so lange an, wie die mittlere Maximaltemperatur während der gesamten Zeit über 30°C bleibt und an keinem Tag unter 25°C fällt.
Um eine Hitzeperiode rechtzeitig zu erkennen, nutzen Sie die Informationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Auf den Internetseiten des DWD finden Sie täglich aktualisierte Hitzewarnstufen für jeden Kreis:
Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes
Wie wichtig ist es, in einer Hitzeperiode ausreichend zu trinken?
Der menschliche Körper sollte immer ausreichend mit Flüssigkeit versorgt sein. Trinken wir nicht ausreichend, ist unser Körper nur schwer in der Lage, im Alltag zu bestehen. Wir sollten daher immer und regelmäßig an normalen Tagen 1,5 bis 2 Liter alkoholfreie Getränke trinken.
Das gilt in Hitzeperioden besonders. Denn bei hohen Temperaturen und bei körperlicher Anstrengung schwitzen wir vermehrt. Unser Körper gibt dadurch mehr Mineralstoffe ab und scheidet mehr Flüssigkeit aus. Eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme ist daher äußerst wichtig.
An heißen Tagen sollten wir deshalb zusätzlich 1-2 Liter mineralstoffhaltige Getränke zu uns nehmen, am besten ein bis zwei Gläser in jeder Stunde. Mineralwasser und Fruchtsäfte sind sehr gut geeignet. Die Getränke sollten kühl, aber nicht zu kalt sein. Denn kalte Getränke können zu Magenproblemen führen.
Wer ist in einer Hitzeperiode besonders gefährdet?
Personengruppen mit erhöhtem Flüssigkeitsbedarf oder vermindertem Durstgefühl sind im Folgenden aufgezählt. Sie können durch eine Hitzperiode besonders betroffen sein.