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Thüringen ist nicht ohne Grund zu einem wichtigen Sportland geworden. Die Förderung der Sport- und Spielanlagen Thüringens stehen im Mittelpunkt der Politik. Beim Aus-, Um- und Neubau sowie der Sanierung und Modernisierung von Sportstätten nimmt der Freistaat eine Spitzenposition unter allen Bundesländern ein.
Als Planungsgrundlage kommt der vom Ministerium geführten Sportstättenstatistik große Bedeutung zu. Wichtig ist auch die Zusammenarbeit mit den öffentlichen Sportverwaltungen in den Landkreisen und kreisfreien Städten. Ebenso wird die in den kommunalen Gebietskörperschaften nach dem Thüringer Sportfördergesetz zu erarbeitende Sportstättenplanung fachlich begleitet. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Bauberatung bei größeren Sportstättenprojekten, die Beschäftigung mit Fragen der Freizeitpolitik und die Vertretung des Landes in verschiedenen überregionalen Gremien.
Seit August 2009 steht eine
Beratungsstelle für alle, die Sportstätten betreiben, planen, bauen oder sanieren wollen, zur Verfügung. Sie wendet sich insbesondere an Städte, Gemeinden, Landkreise aber auch an Sportvereine oder- verbände. Angeboten werden sach- und fachkompetente Beratungsleistungen, die unabhängig sowie interessen- und produktneutral erarbeitet werden. Die Trägerschaft hat die gemeinnützig agierende IAKS (Internationale Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen – www.iaks.info) übernommen. Sie ist die einzige Non-Profit-Organisation, die sich weltweit mit Themen des Sportstättenbaus befasst. Die Beratungsstelle in Thüringen wird vom Freistaat Thüringen sowie vom Landessportbund gefördert.