Freistaat Thüringen Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit

Inhalt

Schulische Programme zur Gewaltprävention

BUDDY-Programm

Aufeinander achten. Füreinander da sein. Miteinander lernen.

Das Buddy-Projekt ist ein Programm zum Erwerb sozialer Handlungskompetenzen für Grundschulen und weiterführende Schulen. Es fördert eine schülerorientierte Lernkultur und eine verantwortungsvolle Gemeinschaft in Schulen. Es trägt dazu bei, dass Schule neben einem Ort der Wissensvermittlung auch eine zentrale Einrichtung für den Erwerb sozialer Kompetenzen und gelebter demokratischer Werte ist.

Es ist Überzeugung und Erfahrung des buddY E.V., dass junge Menschen effektiv auf Basis der Peergroup-Education lernen. Das Lernen von-, für- und miteinander steht im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Aufeinander achten. Füreinander da sein. Miteinander lernen.“ übernehmen Schüler in Projekten und im Unterricht Verantwortung für sich und andere und werden vom Lehrer dabei als Coach begleitet. Auf diese Rolle bereitet der buddY E.V. im Rahmen von landesweiten oder regionalen Programmen Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte in Trainings vor und unterstützt sie beim Projektaufbau.

Das Buddy-Programm bietet Anlässe, zukunftsrelevante Handlungskompetenzen in Schule zu erwerben und zu stärken, indem es

  • die Fähigkeiten und Kenntnisse von Peers nutzt
  • sich an der Lebenswelt aller Beteiligten in Schule orientiert
  • die Partizipationsmöglichkeiten in Schulen fördert
  • Gelegenheiten für die Erfahrung von Selbstwirksamkeit bietet.

Dabei nimmt der Pädagoge die Haltung eines Coachs ein. Der Prozess des „Lehrens“ und des „Lernens“ wird durch dieses Prinzip nachhaltig verändert.

Ein produktives und kooperatives Klima in der Schule ist zugleich eine wichtige Voraussetzung für die bessere Bewältigung von schwierigen Einzelfällen oder von belastenden Situationen in Klassen oder Schülergruppen.

Das Buddy-Programm ist derzeit offizielles Schulprogramm in Niedersachsen, Berlin, Hessen, Thüringenund Teilen Nordrhein-Westfalens. In Thüringen nehmen daran mehr als 40 Schulen teil. Insgesamt beteiligen sich bundesweit mehr als 800 Schulen.

Ansprechpartner im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit:

N.N.
Tel.: (0361) 37 98 774

Steuerungsgruppe:

  • Dr. Brodbeck, Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
  • Ingo Wachtmeister, Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien
  • Bianca Müller, buddY E.V., Düsseldorf
  • Referat Jugendpolitik, Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit

Prozessmoderatoren der Staatlichen Schulämter:

  • SSA Artern: Roswitha Munzig
  • SSA Bad Langensalza: Ralf Hoffmann, Iris Kiesel
  • SSA Eisenach: N.N.
  • SSA Erfurt: Dr. Karin Brand, Renate Treyße
  • SSA Gera: Brigitte Just
  • SSA Jena/Stadtroda: Barbara Kohl
  • SSA Neuhaus: Gabriele Witter
  • SSA Rudolstadt: Kirsten Herzer
  • SSA Schmalkalden: Uta Müller
  • SSA Weimar: Marion Loch, Angela Schmidt
  • SSA Worbis: Gabriele Körner

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