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Das Buddy-Projekt ist ein Programm zum Erwerb sozialer Handlungskompetenzen für Grundschulen und weiterführende Schulen. Es fördert eine schülerorientierte Lernkultur und eine verantwortungsvolle Gemeinschaft in Schulen. Es trägt dazu bei, dass Schule neben einem Ort der Wissensvermittlung auch eine zentrale Einrichtung für den Erwerb sozialer Kompetenzen und gelebter demokratischer Werte ist.
Es ist Überzeugung und Erfahrung des buddY E.V., dass junge Menschen effektiv auf Basis der Peergroup-Education lernen. Das Lernen von-, für- und miteinander steht im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Aufeinander achten. Füreinander da sein. Miteinander lernen.“ übernehmen Schüler in Projekten und im Unterricht Verantwortung für sich und andere und werden vom Lehrer dabei als Coach begleitet. Auf diese Rolle bereitet der buddY E.V. im Rahmen von landesweiten oder regionalen Programmen Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte in Trainings vor und unterstützt sie beim Projektaufbau.
Das Buddy-Programm bietet Anlässe, zukunftsrelevante Handlungskompetenzen in Schule zu erwerben und zu stärken, indem es
Dabei nimmt der Pädagoge die Haltung eines Coachs ein. Der Prozess des „Lehrens“ und des „Lernens“ wird durch dieses Prinzip nachhaltig verändert.
Ein produktives und kooperatives Klima in der Schule ist zugleich eine wichtige Voraussetzung für die bessere Bewältigung von schwierigen Einzelfällen oder von belastenden Situationen in Klassen oder Schülergruppen.
Das Buddy-Programm ist derzeit offizielles Schulprogramm in Niedersachsen, Berlin, Hessen, Thüringenund Teilen Nordrhein-Westfalens. In Thüringen nehmen daran mehr als 40 Schulen teil. Insgesamt beteiligen sich bundesweit mehr als 800 Schulen.
Ansprechpartner im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit:
Steuerungsgruppe:
Prozessmoderatoren der Staatlichen Schulämter: