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In allen europäischen Mitgliedstaaten ist bis Ende 2015 der „gute Zustand“ der Gewässer zu erreichen.
Als erster Schritt zu diesem Ziel war eine Bestandsaufnahme über alle Oberflächengewässer und das Grundwasser durchzuführen. Mit Abschluss dieser Bestandsaufnahme liegt nunmehr eine flächendeckende Analyse zum aktuellen Gewässerzustand in Thüringen vor. Es wird damit erstmals abgeschätzt, inwieweit die Gewässer bereits heute den künftigen europäischen Zielstellungen entsprechen. Auf der Basis dieser Abschätzung werden in den Jahren 2005/2006 Messprogramme durchgeführt, die die endgültige Einstufung des Gewässerzustandes zur Folge haben.
Die Abschätzung der Zielerreichung, die sich anschließenden Messprogramme sowie die erforderlichen Maßnahmen, beziehen sich bei der Bestandsaufnahme auf den jeweiligen Wasserkörper (WK). Er umfasst einen einheitlichen und bedeutenden Abschnitt eines Gewässers bzw. Grundwasserleiters mit der Zielstellung, sinnvoll bewirtschaftbare Einheiten zu schaffen.
Die Einstufung der Zielerreichung für die einzelnen WK erfolgte für die Oberflächenwasserkörper (OWK) in den drei Stufen „wahrscheinlich“, „unklar“ und „unwahrscheinlich“. Die Einstufung bei den Grundwasserkörpern (GWK) erfolgte in den zwei Stufen „wahrscheinlich“ und „unklar/unwahrscheinlich“.
Die Vorgehensweise in Thüringen ist aus dem Papier "Bestandsaufnahme EU-Wasserrahmenrichtlinie - Vorgehen in Thüringen" zu entnehmen.
Bestandsaufnahme EU-Wasserrahmenrichtlinie - Vorgehen in Thüringen
Größe: 80254 Bytes
Bestandsaufnahme in Thüringen „Flüsse, Seen, Grundwasser – Zustand 2004