
„Doppelt lebt, wer auch Vergangenes genießt“, schrieb der römische Dichter Marcus Valerius Martialis.
Die Produktion von „weißem Gold“ begann in Thüringen im Jahr 1760. Georg Heinrich Macheleid erfand das bereits schon 50 Jahre vorher in Meißen entwickelte Porzellan nach. Damit wurde der Grundstein für das „weiße Herz“ Deutschlands gelegt. Die Gestaltung des kostbaren Materials im Stile des Rokoko bis hin zum Klassizismus ist auch heute noch gefragt. Viele Thüringer Porzellanhersteller haben sich diesen klassischen Formen verschrieben und verfügen über einen fast unerschöpflichen Formenschatz. Die Liebe für diese wertvollen Stücke ist international. Die Thüringer Firmen exportieren in viele Länder: USA, Russland, England, Japan, Italien, Schweiz, Großbritannien, Frankreich, Hong Kong, Holland, Belgien, Korea, Polen, Ukraine, Tschechien, Armenien, Naher Osten, Dänemark, Finnland, Österreich, Malta, Griechenland, Türkei, Peru.
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| Bewegende, repräsentative Porzellankunst © Sitzendorfer Porzellanmanufaktur (links und Mitte); Klassik Stiftung Weimar |