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Medieninformation 

Gespräche über Bau von Windkraftanlagen in konstruktiver Atmosphäre

Staatssekretärin Eich-Born und Betreiberfirma GEWI im Dialog

Die Thüringer Landesregierung und die GEWI Planungs- und Vertriebsgesellschaft mbH & Co KG (Husum) als Betreiber-Firma versuchen die Auseinandersetzung um den geplanten Bau von zwei Windkraftanlagen auf dem Milmesberg bei Marksuhl (Wartburgkreis) mit einer Lösung für alle Beteiligten beizulegen. Zu diesem Ergebnis führte ein Gespräch, das Dr. Marion Eich-Born, Staatssekretärin im Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, heute in Erfurt mit GEWI-Geschäftsführer Winfried Gerold und Rechtsanwalt Professor Dr. Martin Maslaton führte.

Die Dialogpartner verständigten sich auf folgende Vorgehensweise:

Die Thüringer Landesregierung legt fristgerecht Berufung gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Meiningen ein, um alle rechtlichen Möglichkeiten zu wahren.
Landesregierung und die GEWI gehen vor diesem Hintergrund davon aus, dass der Rechtsstreit fortgeführt wird.
Unabhängig hiervon werden die Landesregierung und die GEWI die Gespräche zu einer alternativen Lösung außerhalb des Rechtsstreits fortsetzen.
Beide Seiten haben sich darauf verständigt, die Inhalte der Gespräche vertraulich zu behandeln.

Staatssekretärin Eich-Born begrüßte das Gespräch ausdrücklich. „Wir hatten heute ein gutes und konstruktives Auftaktgespräch. Die Landesregierung will den Status Weltkulturerbe Wartburg weiterhin nachhaltig sichern und gleichzeitig den Bau von Windkraftanlagen gewährleisten. Und ich bin zuversichtlich, dass wir in den Gesprächen ein gutes Gesamtergebnis erzielen werden. Denn beide Seiten sind gesprächsbereit“, erklärte die Bau-Staatssekretärin nach dem Gespräch mit GEWI-Geschäftsführer Gerold.